Vom 14. bis 16. Januar 2011 findet zum zweiten Mal das “Echtdampf-Hallentreffen” in der Messe Karlsruhe statt. Nach Angaben des Veranstalters “Messe Sinsheim” ist dies die weltweit größte Ausstellung für Dampfmodellbau. Gezeigt werden rund 1.000 Dampflokomotiven, stationäre Dampfmaschinen, Dampfschiffe und dampfbetriebene Straßenfahrzeuge. Die Halle 2 ist für die 5 Zoll und 7 ¼ Zoll-Kombianlage reserviert. Ergänzt werde die weltweit größte Hallenanlage durch drei Drehscheiben in Aktion, Containeranlage, Karussell, maßstabsgerechte Stadthäuser, vier Schiebebühnen auf der 5 Zoll Anlage und eine Schiebebühne auf der kombinierten 5 Zoll und 7 ¼  Zoll Anlage, so “Messe Sinsheim”. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 12,- Euro, eine Zwei-Tages-Karte 22,- Euro. Ermäßigt beträgt der Eintrittpreis für Schüler, Studenten und andere Berechtigte 9,- Euro pro Tag. Geöffnet ist das Echtdampf-Hallentreffen am Freitag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag bis 17:00 Uhr.

Auf das Interesse der Besucher werden auch die verschiedenen Workshops stoßen, bei denen sie zum Teil selbst Hand anlegen können. Nach Angaben des Veranstalters beschäftigt sich ein Workshop mit der Verbindungstechnik im Dampfmodellbau. Hier stehe das Pressen, Schweißen, Nieten und Löten auf dem Programm. Ein weiterer Workshop habe die Erklärung und Vorführung von Heißluftmotoren zum Inhalt. Die verschiedenen Steuertechniken sollen dort anschaulich und verständlich erklärt werden. Die Workshops seien kostenfrei und könnten ohne Voranmeldung besucht werden, verspricht “Messe Sinsheim” in einer Pressemitteilung.

Bildergalerie des Echtdampf-Hallentreffens (Messe Sinsheim)

Mit Holz beladener Waldbahntruck

Mit Holz beladener Waldbahntruck

Mit ein wenig Verspätung traf vor ein paar Wochen das Paket von Champex-Linden ein. Inhalt: Ein Waldbahntruck, der von der Firma Zeunert gebaut und vom Nievenheimer Fachhändler vertrieben wird. Die sonnigen Herbsttage boten eine ideale Gelegenheit das Modell zu testen. Damit dies in einer angemessenen Umgebung passierte, wurde eine “amerikanische” Gartenbahnanlage gewählt.

Der ersten Eindruck beim Auspacken des Kartons fällt positiv aus. Die beiden Drehschemelgestelle sind sehr Detail getreu. Durch die Metallachsen liegen die beiden Zweiachser schwerer in der Hand, als man es nächst zuvermutet. Dies wirkt sich auch beim Praxistest auf den Gleisen aus. Zunächst müssen die beiden Drehschemel mit einer (beiliegenden) Kuppelstange zu dem Waldbahntruck zusammengefügt werden. Zudem liegen zwei Haken bei, mit denen die Flaschenöffnerkupplungen ergänzt werden können. Mehr Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand ist nötig, um die Metallketten an den Rungen zu öffnen, damit das Ladegut platziert werden kann. Beladen mit einigen “Baumstämmen” geht es auf die Strecke. Dort zeigen sich die Qualitäten des Modells.

Die Metallradsätze und das Gewicht der Ladung sorgen für einen sicheren Lauf des Modells. Und auch der Sound des typischen Klackens an den Schienenstößen lassen den Gartenbahner erfreut aufhorchen. Nach den ersten Proberunden folgt einer erster Fahrtrichtungswechsel. Bewährt sich der Waldbahn-Truck auch wenn er geschoben wird? Die erste Weiche nähert sich, deren Zunge von den kleinen Metallrädern aufgeschnitten werden muss. Keine Problem für das Modell, das sicher in der Spur bleibt. Fazit: Der neue Waldbahntruck hat diesen Praxistest erfolgreich bestanden und wird nicht nur den Fans amerikanischer Waldeisenbahnen sicherlich Freude bereiten. Auch der Preis des Modells ist mit knapp 50,- Euro angemessen.  Ein kleiner Haken ist die Kupplung. Gerade, wer mit amerikanischen Modellen fährt, wird die entsprechende Klauenkuppung vermissen. Diese lässt sich zwar mit handwerklichem Geschick nachrüsten, bremst aber ein wenig die schnelle Fahrfreude nach dem Auspacken.

Modellbahnfans aus ganz Europa werden vom 18. bis 21. November in Köln erwartet. Organisiert von der Messegesellschaft Sinsheim, startet dort eine der größten Ausstellungen in Europa. Zu sehen sind nach Infiormationen des Veranstalters, neben allen nahmhaften Herstellern auch zwölf Schauanlagen. Für Freunde der Gartenbahn wird  die Anlage der Spur II-Projektgruppe Härtsfeldbahn besonders interessant sein. Sie  kommt mit der Anlage “Aalen-Härtsfeldbahn” nach Köln. Auf der Anlage ist der Bahnhof Aalen, eine Kiesgrube mit Verladestation und ein weiterer Bahnhof zu sehen. Ein kleines “Kino” für die Besucher zeigt Videofilme vom Vorbild der Bahnstrecke. Parallel zum Messe findet traditionell auch das Kölner Echtdampftreffen statt.

Aus beruflichen und privaten Gründen mussten die Gartenbahn-Nachrichten eine Auszeit nehmen. Jetzt geht es weiter. In den nächsten Tagen unter anderem mit einem Test des neuen Waldbahntrucks, den Champex-Linden vor wenigen Tagen ausgeliefert hat.

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In der Werkstatt der Jochachim Dietz entsteht in diesen Tagen die erste Serie eines neuen Triebwagens-Modells. Das heißt, ganz so neu ist dieser Triebwagen gar nicht, denn es ist eine Variante des bereits bekannten Modells der Kleinbahn AG Hachenburg-Selters.

Als Neuheit bringt Champex-Linden (CL) ab Ende Mai 2010 zwei Drehschemelwagen heraus, deren Vorbild auf vielen europäischen Waldbahnen zum Einsatz kam. Die “Waldbahn-Trucks” werden von ZT-Modellbahnen in Schwaben produziert und exklusiv von CL in Neuss-Nievenheim vertrieben. Die Wagen sind mit Metallradsätzen versehen. Ketten zwischen den Drehschemeln dienen der Lagegutsicherung.  Beide Wagen werden durch eine Kuppelstange verbunden. Die Kupplungen sind LGB-kompatibel. Der Preis für den Feldbahnwagen liegt bei knapp 50 Euro. Bei Bestellungen bis zum 30. April 2010 gilt ein Vorbestellpreis von 45,- Euro.

Waldbahn-Truck; Rechte: Champex-Linden

Waldbahn-Truck; Rechte: Champex-Linden

Seit November 2009 werden die ZT-Feldbahnwagen im Maßstab 1:22,5 von Champex-Linden verkauft. Zum Sortiment gehören neben den neuen Schemelwagen auch verschiedene Rungen- und Niederbordwagen, sowie eine Reihe von Ersatzteilen. Hinter ZT-Modellbahnen steht ein kleines schwäbisches Modellbahn-Unternehmen, das von Inhaberin Sabine Zeunert und ihrem Ehemann Martin betrieben wird. Martin Zeunert ist gelernter Werkzeugmacher der Fachrichtung Formbau und war sieben Jahre bei LGB beschäftigt. Zu den von ihm gestalteten Formen gehört unter anderem das LGBchen. Der Bau der Formen für die Feldbahnwagen liegt bereits einige Jahre zurück. Eine erste Serie entstand für einen früheren Verriebspartner. Nachdem die Lizenzrecht nun wieder bei Sabine  Zeunert liegen, konnte mit Champex-Linden ein neuer Vertriebspartner gefunden werden. Die Formen der Feldbahnwagen wurden zuletzt überarbeitet und das Sortiment mit CL abgestimmt.  Weitere Modelle sollen entstehen, wenn sich Angebot am Markt etabliert hat.

Der Spezialist für Modellbahntechnik aus dem Schwarzwald hat sein Kehrschleifenmodul überarbeitet. Nach eigenen Angaben wurde die Mikroprozessorsteuerung überarbeitet, um die Funktionssicherheit zu verbessern. So soll verhindert werden, dass verschmutzte Räder zu Fehlfunktionen des Moduls führen können. Das überarbeitete Modul kommt im April 2010 ohne Preisveränderung in den Handel.

Für die Brawa Damflok G4/5 (RhB) hat Dietz sich etwas einfallen lassen, um die Verdampferleistung zu erhöhen. Dazu wurde der Verdampfer modifiziert und die Tenderplatine erhielt einen neuen Steuer-Chip. Für das Tuning müssen Interessierte den Verdampfer und den Tender ihrer G4/5 einschicken. Elektronik-Experten können alternativ auch nur den Chip aus dem Tender ausbauen und zum Umprogrammieren einsenden.  Die Kosten für das komplette Update liegen laut Dietz bei Euro 59.–.

Auf der Messe, die vom 14. bis 18. April 2010 statt findet, sind auch verschiedene Anbieter für die Gartenbahn anzutreffen. Laut Ausstellerverzeichnis unter anderem Bloxxs, Modellbau-Werkstatt Bertram Heyn und PICO (Stand: 30.03.10). Sie sind überwiegend in Halle 6 anzutreffen. Eine aktuelle Übersicht der Hersteller gibt es auf der Homepage der Intermodellbau.

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