April 2010


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In der Werkstatt der Jochachim Dietz entsteht in diesen Tagen die erste Serie eines neuen Triebwagens-Modells. Das heißt, ganz so neu ist dieser Triebwagen gar nicht, denn es ist eine Variante des bereits bekannten Modells der Kleinbahn AG Hachenburg-Selters.

Als Neuheit bringt Champex-Linden (CL) ab Ende Mai 2010 zwei Drehschemelwagen heraus, deren Vorbild auf vielen europäischen Waldbahnen zum Einsatz kam. Die “Waldbahn-Trucks” werden von ZT-Modellbahnen in Schwaben produziert und exklusiv von CL in Neuss-Nievenheim vertrieben. Die Wagen sind mit Metallradsätzen versehen. Ketten zwischen den Drehschemeln dienen der Lagegutsicherung.  Beide Wagen werden durch eine Kuppelstange verbunden. Die Kupplungen sind LGB-kompatibel. Der Preis für den Feldbahnwagen liegt bei knapp 50 Euro. Bei Bestellungen bis zum 30. April 2010 gilt ein Vorbestellpreis von 45,- Euro.

Waldbahn-Truck; Rechte: Champex-Linden

Waldbahn-Truck; Rechte: Champex-Linden

Seit November 2009 werden die ZT-Feldbahnwagen im Maßstab 1:22,5 von Champex-Linden verkauft. Zum Sortiment gehören neben den neuen Schemelwagen auch verschiedene Rungen- und Niederbordwagen, sowie eine Reihe von Ersatzteilen. Hinter ZT-Modellbahnen steht ein kleines schwäbisches Modellbahn-Unternehmen, das von Inhaberin Sabine Zeunert und ihrem Ehemann Martin betrieben wird. Martin Zeunert ist gelernter Werkzeugmacher der Fachrichtung Formbau und war sieben Jahre bei LGB beschäftigt. Zu den von ihm gestalteten Formen gehört unter anderem das LGBchen. Der Bau der Formen für die Feldbahnwagen liegt bereits einige Jahre zurück. Eine erste Serie entstand für einen früheren Verriebspartner. Nachdem die Lizenzrecht nun wieder bei Sabine  Zeunert liegen, konnte mit Champex-Linden ein neuer Vertriebspartner gefunden werden. Die Formen der Feldbahnwagen wurden zuletzt überarbeitet und das Sortiment mit CL abgestimmt.  Weitere Modelle sollen entstehen, wenn sich Angebot am Markt etabliert hat.

Der Spezialist für Modellbahntechnik aus dem Schwarzwald hat sein Kehrschleifenmodul überarbeitet. Nach eigenen Angaben wurde die Mikroprozessorsteuerung überarbeitet, um die Funktionssicherheit zu verbessern. So soll verhindert werden, dass verschmutzte Räder zu Fehlfunktionen des Moduls führen können. Das überarbeitete Modul kommt im April 2010 ohne Preisveränderung in den Handel.

Für die Brawa Damflok G4/5 (RhB) hat Dietz sich etwas einfallen lassen, um die Verdampferleistung zu erhöhen. Dazu wurde der Verdampfer modifiziert und die Tenderplatine erhielt einen neuen Steuer-Chip. Für das Tuning müssen Interessierte den Verdampfer und den Tender ihrer G4/5 einschicken. Elektronik-Experten können alternativ auch nur den Chip aus dem Tender ausbauen und zum Umprogrammieren einsenden.  Die Kosten für das komplette Update liegen laut Dietz bei Euro 59.–.